Unser Verein
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Was wir wollen ! |
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Wir haben unseren Verein in der Erkenntnis gegründet, dass die öffentliche Diskussion über die brisanten gesellschaftlichen Probleme unserer Zeit in viel zu engem Rahmen geführt wird. Vorherrschend ist das kurzsichtige Nützlichkeitsdenken, während die Frage nach dem Wesen und der Bestimmung des Menschen ausgeklammert wird. Nicht zuletzt wird die große Bedeutung der Klassik, der kulturellen Blütezeiten der Vergangenheit, für die Zukunft unserer Gesellschaft unterschätzt. Solche Höhepunkte sind keineswegs nur von historischem Interesse, sie bieten uns vielmehr lebendige Vorbilder und Ausgangspunkte für kreative Neuentwicklungen, für dringend gebrauchte Lösungsansätze. Sie bieten auch unschätzbare Anregungen für eine lebendigere, ideenreichere Diskussionskultur, die wir in unserem Verein kultivieren wollen. Es besteht heute ein großes Bedürfnis nach einem zwanglosen und zweckfreien Gedankenaustausch, nach einem Dialog im sokratischen Sinne, um die geistig-kulturellen Grundlagen für die Gestaltung unserer Zukunft zu erörtern. |
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Warum der Name "Spree-Athen" ? |
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Der Begriff Spree-Athen wurde zum ersten Mal von dem Dichter Erdmann Wircker in einer Huldigung an den ersten König von Preußen vor fast genau 300 Jahren geprägt. Er rühmte Friedrich I. als preußischen Augustus: Die Fürsten wollen selbst in deine Schule gehn, Drumb hastu auch für sie ein Spree-Athen erbauet. Augustus war er zwar nicht, und er war auch kein Römer, doch Friedrich war ein großer Förderer der Kunst und der Wissenschaften. Berlin bekam zwei Schlösser – das Berliner und das Charlottenburger –, und er gründete zwei Akademien: die Akademie der Künste und die Akademie der Wissenschaften. Preußen wurde unter ihm – oder genauer unter seiner Frau Sophie-Charlotte – ein Hort der Gelehrsamkeit und der Musen. Sophie-Charlotte wollte ihr Schloß Charlottenburg zum ersten Musenhof in Brandenburg-Preußen machen; sie scharte einen Kreis von namhaften Wissenschaftlern wie den Universalgelehrten Leibniz und andere Philosophen, Theologen und Künstler um sich. |
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| Texte von Veranstaltungen zum Nachlesen |
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Zusammendenken und Zusammenleben. Alexander von Humboldt ... |
Lebensprozess und Mitteilung: Bewusstsein als Organ des Menschen |
Die Gründerkrise von 1873/79 als historische Lernkapazität zur Bewältigung ... |
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Vortrag von Prof. Ottmar Ette |
Vortrag von Prof. Volker Gerhardt |
Vortrag von Prof. Dr. Margrit Grabas |
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