Spree-Athen e.V.

Liebe Freunde und Mitglieder von Spree-Athen,

„Zu dichten heißt zuhören, nicht, sich etwas auszudenken, es geht sozusagen darum, etwas hervorzubringen, was es bereits gibt“ (Jan Fosse).

„Den Schriftsteller gibt es überhaupt nicht, jeder ist Schriftsteller, jeder kann schreiben, wenn man seiner Verlobten einen Brief schreibt, dann ist das auch Literatur, ja sogar wenn man sich unterhält, wenn man eine Anekdote erzählt, macht man immerhin Literatur….“ (Witold Gombrowicz).

Zwei Stimmen europäischer Schriftsteller, ein Norweger und ein Pole, in denen Zuhören, Schreiben, Erzählen als einander bedingend und als allgemein Verbindendes zwischen den Menschen genannt wird. Zwei Stimmen, die Inspiration sein können für ein Miteinander in einem Europa (und darüber hinaus), das sich zur Zeit mit dem Zuhören schwer tut.
Unser Verein Spree-Athen möchte dieses Miteinander pflegen, beleben und besprechen.

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Tagebücher aus einer versunkenen Welt, so könnte man sie nennen, die Aufzeichnungen von Karol Sauerland aus dem Polen der Jahre 1980 - 1991. Was könnte den Leser von heute daran reizen? Vielleicht die Melancholie des Versunkenen, die Romantik eines vergangenen Freiheitskampfes? Doch im Laufe der Lektüre dieser Tagebücher schält sich etwas Überzeitliches aus den 500 Seiten an Notizen heraus, etwas, das uns auch heute und vielleicht immer betrifft. von Frank Hahn

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Skizzen einer „spirituellen Krise"
Ein persönlicher Debattenbeitrag von Frank Hahn (Vorsitzender von Spree-Athen e.V.)

Erster Teil: Zählen und Atmen
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Zweiter Teil: Alles andere: ungewiss
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Weitere Beiträge zu dieser Thematik finden sich unter „Wortmeldungen“.

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Dialogisches Judentum: vom Anderen im Eigenen zum ewigen Du –
Zu Ephraim Meirs „Differenz und Dialog“

Wenn sich hoffentlich die Dinge im Laufe des Jahres normalisieren, wird im Herbst Ephraim Meir aus Israel im Rahmen unseres Vortragsprogramms zu uns sprechen. Meir ist emeritierter Professor für jüdische Philosophie. Die folgende Rezension zu Meirs Buch "Differenz und Dialog" gibt einen Einblick in sein Denken. von Frank Hahn

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Rosenzweig-Konferenz in Jerusalem

Der Vorsitzende unseres Vereins, Frank Hahn, war im Februar 2019 zur Internationalen Rosenzweig Konferenz als einer von über 80 Rednern nach Jerusalem eingeladen. Er hat im Nachgang dazu einige Reflexionen zu dieser Konferenz wie auch einige Impressionen über Jerusalem verfasst. Beide Texte sind hier nachzulesen.

Jerusalemer Impressionen zwischen Himmel und Erde
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"Zurück zur Erlösung" Kleine Nachlese zur Rosenzweig Konferenz in Jerusalem
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Buchempfehlung:

Mit und von einander Lernen der Kulturen:
Für eine gegenseitige Aufklärung

von Rudolf zur Lippe und Frank Hahn


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Texte / Bibliothek

"Unsere Begegnungen könnte man auch ein unendliches Gespräch zwischen Philosophie, Literatur, Religion und Psychologie nennen – oder eine Bewegung zwischen Philosophieren, Dichten, Glauben, Wissen und Wahrnehmen."

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